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Der Beginn der Depressionsphase des Imperiums wird im Allgemeinen auf die Besteigung des Lords von Trorjälon auf den Autarchenthron auf Kriven taxiert. Dieses führt in erster Linie dazu, dass sich aufgrund des Anspruchs des Lords von Trojälon auf Zenter Gemini die Beziehungen zwischen Kriven und Imperium weiter abkühlen.
Gleichzeitig verschärft sich die Wirtschaftskrise im Imperium, ausgelöst durch die Finanztransaktionen des Verkaufs von GN und richtet vor allem im squiesischen Sektor schweren Schaden an. Die jüngst angegliederten Systeme der lokalen Gruppe Esseluhn und Gemini trifft es dabei am härtesten.
Auf Kriven dagegen bewertet man die jüngste imperiale Entwicklung derart, dass der Niedergang der wirtschaftlichen Aktivitäten um Zenter Gemini dem nachlassenden Interesse des Imperiums zu verdanken ist, und das nun die Zeit für eine Rückeroberung der alten jälonschen Einflusssphäre gekommen sei. Der Autarch und Lord von Trorjälon wird in dieser Ansicht durch ornitrophische Diplomaten auf Kriven gestützt, gleichfalls wird militärische Hilfe angeboten.
Der zweite Orion-Sagittarius-Krieg beginnt mit einer genau auf die seit wenigen Jahren veränderten Kommunikationswege des Imperiums abgestimmten Überfall, welche das imperiale Frühwarnnetz weitgehend lahmlegt. In einem schnellen Vorstoß werden die imperialen Verteidigungskräfte um Zenter Geminis zerstört, das System erobert und befestigt. Eine kurzfristige Rückeroberung scheint ausgeschlossen. Leider hat der Autarch von Kriven die Rechnung ohne den Wirt - oder besser zwei Wirte gemacht.
Zum einen erweist sich das Imperium trotz seiner Wirtschaftskrise als stark genug, auch einen langen Zermürbungskrieg um Zenter Gemini durchzuhalten, der fast die ganze Zeit im gleichen Raumsegment toben wird. Zum anderen wechseln im Verlauf des Krieges die Ornitrophen mehrmals den Verbündeten und entfachen u.a. Rebellionen lokaler Fürstentümer gegen die Zentralmacht in Kriven, die sich letztlich als kriegsentscheidend erweisen werden.
Nach fast 30 Jahren Krieg erobert schließlich eine Allianz der rebellischen Fürstentümer das Zentralsystem und entmachtet den Autarchen. Später wird dieser exekutiert. Die erfolgreichen Putschisten beenden den Krieg mit dem Imperium und proklamieren die Mantell-Oligarchie. In einer neuen Verfassung wird ein starker Einfluss der Fürstenhäuser auf den Autarchen garantiert. Bis auf wenige unbedeutende Systeme am Rand des Sagittarius Armes ist der Konflikt damit zu Ende. Zenter Gemini verbleibt im Einflussbereich des Imperiums.
Die Militäraktion gegen Assurat wird noch weitere Jahre durchgeführt, da die Ornitrophen sich dem Frieden nicht anschließen. Hier endet der Krieg erst mit der annähernden Zerstörung der wichtigsten ornitrophischen Welt Assur. In einem abschließenden Friedensvertrag werden die künftigen Verhältnisse mit dem Imperium differenziert geregelt.
Während der Wirtschaftskrisenzeit, die mindestens 3/4 der gesamten Phase anhält, schwelt auf der anderen Seite der Orion-Sagittarius-Kultur ein weiterer Krisenherd. Hier bekämpfen sich seit ca. 140 Jahren die Reste des einstigen Sonnenkaiserreichs in Form von Dutzenden von Einzelsystemen. Diese Zeit wird später die Zeit der 1000 Königreiche genannt werden und bringt für viele Systeme die stärksten Repressalien ihrer neueren Geschichte mit sich.
Aus diesem Grund dringen nach und nach immer verzweifeltere Notsignale an das Imperium, und auch der Scoutdienst berichtet von grausamen Zuständen selbst auf Hauptwelten wie Laisso und Nanda Devi. Dies und die steigende Zahl von Überfällen marodierender Schiffe von Ex-Kaiserlichen oder auch einzelner Fürstentümer in den randwärtigen lokalen Gruppen, bewegt das Imperium zu einem begrenzten Eingreifen.
Es werden gut gerüstete Expeditionen entsandt, welche sich zwischen die Einzelkämpfe schieben, kriegswichtige Schlüsseltechnologien zerstören und gelegentlich auch besonders fanatische Regierungen komplett eliminieren. Die Expedition dauert etwa 4 Jahre, anschließend sind die meisten der Minikriege beendet. Es gelingt entgegen vieler Hoffnungen jedoch nicht, die seit vielen Jahrhunderten bestehende Kluft zwischen Kaiserlichen und Imperium zu überwinden. Ebenfalls gelingt es nicht, jene versprengten Ex-Kaiserlichen vollständig zu vernichten, die als Raumpiraten ihr Unwesen treiben. Aus diesen wird später die so genannte Spartalon-Vereinigung hervorgehen, die bis heute ihr Unwesen treibt.
Im letzten Drittel der Depressionsphase werden in der jungen Mantell-Oligarchie angeblich funktionsfähige Überreste eines Wurmgangnetzwerkes aus dem terranischen Kaiserreich entdeckt. Die Entdeckung gehört zu den bestgehüteten Geheimnissen der M.O. und wird vom Imperium und anderen Fraktionen erst über 60 Standardjahre später registriert.
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